Sterben und Tod

Die Erfahrung zeigt wie gut es tut, wenn wir in Momenten größter Verunsicherung auf Vertrautes zurückgreifen können. Gebete, oft noch aus der Kindheit bekannt, können für einen Sterbenden und seine Angehörigen wichtig werden und Halt geben. Das Abendmahl am Sterbebett kann als Stärkung und Wegzehrung erfahren werden; gegebenenenfalls besteht auch die Möglichkeit zur Taufe.

Auch nach Einritt des Todes verbinden Worte und Zeichen von Gottes Segen noch einmal Angehörige und die verstorbene Person auf besondere Weise.

Der christliche Glaube hofft auf die Auferstehung der Toten. Damit eröffnet sich eine Perspektive, die weit über den Tod hinaus weist. Gegenstände wie Kreuz und Kerzen können auf symbolische Weise deutlich machen, dass der Horizont des Lebens größer ist als das, was vor Augen liegt.

Wir kommen auf Station und sind für Sie da, um mit Ihnen zusammen am Sterbebett oder Totenbett zu sitzen, stehen, uns zu erinnern, zu schweigen, zu beten.

Auch im Nachhinein kommen wir zu Ihnen in den Aussegnungsraum. Dort wurde zum Abschiednehmen ein würdiger Rahmen geschaffen, und es ist angemessen Zeit dafür gegeben.

Wenn Sie als werdende Mütter und Väter in die Notlage kommen, dass Sie Ihr Kind hergeben müssen, obwohl es doch gerade erst zu leben begonnen hat, so bieten wir Ihnen unsere Begleitung an. Dazu gehört neben vielem anderen auch das Angebot, dass wir Sie bei der Verabschiedung Ihres "Sternenkindes" unterstützen.

Darüber hinaus bieten wir Ihnen in der Zeit Ihrer Trauer unsere weitergehende Begleitung an: Gerne dürfen Sie mit uns einen Gesprächstermin vereinbaren.

Ihre evangelische Klinikseelsorge im Klinikum Hanau