Segen

Jemandem einen Segen mit auf den Weg zu geben, das ist eine uralte Weise, um eine besondere Beziehung zwischen Menschen und zwischen Menschen und Gott herzustellen. Eine Beziehung, die sagt: ich wünsche Dir Gutes für den Weg, der vor Dir liegt. Ich wünsche Dir Schutz bei dem, was auf Dich zukommt. Mögest Du gestärkt und geborgen sein. Mögest Du spüren, dass Du nicht allein bist, dass meine Zuneigung, meine Verbundenheit, meine Liebe Dich begleiten.

Danach sehnen wir uns: dass Menschen uns das mit auf den Weg geben. Dass Gott so mit uns verbunden ist und uns begleitet.

Jeder Gottesdienst endet mit dem Segenszuspruch Gottes.

Ein Gespräch auf Ihrem Zimmer kann mit einem Segenswort und einem Segenszeichen enden.

Worte, die Gottes Segen zusprechen, sind meist begleitet von Berührungen: Wir reichen einander die Hand; wir fassen uns an den Händen; die segnende Person legt ihre Hand auf Ihre Stirn. Das Kreuzeszeichen wird vorsichtig auf Ihre Stirn, in Ihre Hand gezeichnet. Worte und Berührungen, die zusprechen und vergewissern können: Gott geht, steht, sitzt mir zur Seite.