Abendmahl

Jesus hat öfters mit seinen Jüngern gegessen und getrunken. Und so hat er auch am Abend vor seiner Verhaftung mit ihnen Abendmahl gehalten. Er hat dabei gesagt: "Nehmt hin und esst, das ist mein Leib, der für euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis." Genauso nahm er dann auch den Kelch, gab ihnen den und sprach: "Trinkt alle daraus. Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird zur Vergebung der Sünden. Solches tut, so oft ihr's trinkt, zu meinem Gedächtnis."

Daran halten wir uns bis heute. Wir nehmen Brot und Traubensaft gemeinsam zu uns und machen uns damit deutlich, dass unsere elementaren Bedürfnisse nicht zu kurz kommen: die Bedürfnisse nach Sättigung, nach Liebe und nach einer angstfreien Zukunft. Wir glauben, dass Gott selbst dafür sorgt, weil er es gut mit uns meint.

Es ist genug für alle da. Es ist mehr möglich, als wir gemeint hatten. Diese Erfahrungen stärken und ermutigen uns in Angesicht von Krankheit, Not und Schuldgefühlen.

Wir bieten einmal im Monat einen Abendmahlsgottesdienst an. Darüber hinaus bringen wir ihnen jederzeit das Abendmahl auch ans Krankenbett. Lassen Sie uns Ihren Wunsch wissen, wir kommen gerne.

In der Regel reichen wir das Abendmahl in der Form, dass wir eine Oblate in Traubensaft eintauchen ("intinctio"). Wir fragen dabei nicht nach Kirchenmitgliedschaft und der jeweiligen Konfession, sondern laden jeden und jede ein dazu. Andererseits ist es selbstverständlich möglich, dass jemand am Gottesdienst teilnehmen kann, ohne sich am Abendmahl zu beteiligen.